Malapascua Island

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Malapascua ist eine kleine Insel nördlich von Cebu gelegen.

Es war an einem Weihnachtstag vor langer Zeit. Ein spanisches Schiff wurde vor der Insel von einem Taifun überrascht und sank. Die Spanier gaben der Insel den Namen „malas sa pasko“, was soviel bedeutet wie „unglückliche Weihnachten“. Die Jahre vergingen und daraus wurde der heutige Name „Malapascua“. Malapascua liegt ca. 8 km nord-östlich von der Insel Cebu und 25 km westlich von der Insel Leyte in der Visaya See. Sie ist ca. 3 km lang und 1 km breit. Auf ihr befinden sich 8 „sitios“ (Dörfer).

Von den Einheimischen wird Malapascua auch „Logon“ genannt. Logon ist der Hauptort der Insel. Hier steht auch eine Kirche, die nach dem Inselheiligen „Virgen de los Desamparados“ benannt ist. Bevor die Fischer auf See gehen, besuchen sie die Kirche, zünden eine Kerze an und bitten um Schutz für die Reise.

Der Fischreichtum im Norden Cebu’s ist groß. Hier ist einer der besten Fischgründe der Visaya Inseln, welche sich zwischen den beiden großen Hauptinseln der Philippinen - Luzon im Norden und Mindanao im Süden - befinden. Das ist der Grund, warum viele der Malapascua Insulaner noch ihren Lebensunterhalt mit Fischen bestreiten können. Jeden Tag kann man beobachten, wie Fischer ihren frischen Fang mit den kleinen Auslegerbooten zur Insel bringen.

Hiervon wird einiges sofort am Strand verkauft. Ein anderer Teil wird für die Inselspezialität „Buwad“ vorbereitet. Das ist getrockneter Fisch. Der größte Teil des Fangs wird nach Maya gebracht, wo er in Eisboxen verpackt und nach Cebu City transportiert wird. Dort landet so manche Delikatesse auf den Speisetischen der großen Hotels und Restaurants. Nicht nur die Form dieser kleinen Insel ist ähnlich der von Boracay.

Zugegeben, alles ist ein bischen kleiner...die Palmen, der Strand, die Resorts...aber die Zutaten, die eine Paradies-Insel ausmachen, sind alle im richtigen Maße vorhanden. Man könnte sagen: Wer seinen Traum von der Südsee verwirklichen will, aber keine Südsee-Preise zahlen möchte, ist auf Malapascua genau richtig. Man hört oft erfahrene Travellers über Malapascua sagen: „So sah Boracay vor 25 Jahren aus“. Ein größeres Kompliment kann es wohl nicht geben.

Malapascua Island hat etwa zwei Dutzend weiße Strände. Die größten sind der Bounty Beach, ein blendenweißer Strand, der sich an der Süd-Ost-Küste erstreckt und der Strand von Guinbitayan. Von den Stränden aus geht der Blick auf die Nachbarinseln Cebu, Leyte, Biliran und Maripipi. Eine Sonnenbrille ist hier kein Luxus, weil die Reflektion des weißen Sandes sehr stark ist. Das türkis-blaue Wasser ist ideal für’s Schwimmen, Schnorcheln und

Tauchen. Die Felsenküste auf der anderen Seite der Insel ist eine attraktive Alternative für Liebhaber schöner Landschaften. Das Inselinnere ist bemerkenswert grün. Über kleine Wege und Pfade, die meist durch Palmenwälder führen, gelangt man zu kleinen, verschlafenen Fischerdörfern, einsamen Buchten und dicht bewachsenen Felsformationen. Die Wanderung zum

Leuchtturm ist ein ablolutes „muß“. Von hieraus hat man einen herrlichen Blick über die Insel und die Visaya See. Eine Inselumwanderung dauert etwa 2 Std. - der beste Weg mit den freundlichen Inselbewohnern Kontakt zu bekommen. Falls man die Umgebung von Malapascua kennenlernen möchte, mietet man am besten ein motorisiertes Auslegerboot incl. Steuermann und geht auf Island Hopping Tour.

Es gibt eine Reihe von exotischen Inseln mitsamt der dazugehörenden schönen Unterwasserwelt zu erkunden. Nun, wie aktiv man auch immer sein will, Malapascua ist an erster Stelle ein Platz zum Entspannen......weit weg vom Massentourismus. Wir können nur hoffen, daß dieser wahrgewordene „Inseltraum“ noch lange anhält.

 

 

 

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